03/05 CHARLOTTE BRANDI in der Christuskirche, Bochum

charlotte brandiFür jemanden aus Dortmund ist ein Konzert in Bochum natülich nicht wirklich ein Heimspiel. Aber die Dortmunderin Charlotte Brandi ist inzwischen Berlinerin, insofern ist es beim einzigen Konzert im Ruhrgebiet auch irgendwie ein Heimspiel.
Brandi ist den meisten bekannt als eine Hälfte des Berliner Duos Me and my drummer. Das Duo gibt's nun nicht mehr. Und deswegen hat Charlotte Brandi ihr erstes Solo-Album "The magician" herausgebracht. Das Klavier im Zentrum, dazu opulente Instrumentierungen, fast orchestrale Arrangements, aber manchmal auch Bezüge zur jüngeren Vergangenheit kennzeichnen "The magician".

Das alles scheint sehr passend für das Ambiente in der Bochumer Christuskirche.

www.charlottebrandi.com
www.christuskirche-bochum.de

Foto: Helen Sobiralski

24/04 KUBISCH, KUTIN & KINDLINGER in der Alten Feuerwache, Köln

rM kubischMit Christina Kubisch präsentiert die reiheM eine Pionierin der Klangkunst, die bereits in den 1970er Jahren mit ihren elektronischen Klangexperimenten für Furore sorgte.
Kubisch präsentiert an diesem Abend "night flights", diese wegweisende LP elektro-akustischer Musik von 1987, als Solo Live Remix und das neue Stück "spectral cities". In diesem Stück werden Ballungszentren des 21. Jahrhunderts - Hongkong, Las Vegas, Seoul, Wien, Antananarivo, Lagos, Peking, Tokio und Shanghai - audio-visuell miteinander verbunden. Die kompositorischen Klangelemente von "spectral cities" sind Aufnahmen von Hochfrequenztechnologien und digitalen Medien, elektromagnetische Felder, der Klang von Strom und Licht, field-recordings von Luftschall, seismologische Messungen von vibrierenden Brücken, schwankenden Hochhäusern, Unterwasseraufnahmen in Hafenbecken. Dazu werden live elektromagnetische Klänge von einem Instrumentarium aus Objekten - Computer, LED Module, Neonröhren etc. - erzeugt.

Christina Kubisch: Elektromagnetische Klänge, Live-Performance, Live-Elektronik
Peter Kutin: Arrangement, Live-Elektronik, Lichtsteuerung, Video
Florian Kindlinger: Klangregie, Arrangements, Video, Live-Spatialisierung

www.altefeuerwachekoeln.de

16/04 BERLIN BOOM ORCHESTRA im zakk, Düsseldorf

berlinboomorchestraDas Berlin Boom Orchestra ist in Deutschland unterwegs, um ein Feuerwerk abzubrennen. Um ordentlich Bass durch die Boxen zu drücken. Um die Stimmung hochzuhalten, auch wenn’s gesamtgesellschaftlich betrachtet mal nicht so läuft. Mit dem richtigen Mix aus karibischen Vibes und Berliner Schnauze bringt die Band den Punk in die Tanzhalle.
Pünktlich zum Start der Deutschlandtour wird das neue Album des Orchesters veröffentlicht. "Reggae Punks" manifestiert den Ruf der Combo, die 2009 auch schon einmal den European Reggae Contest gewann.

www.berlinboomorchestra.de
www.zakk.de

Am 17.04.19 auch in der Börse Wuppertal.

14/04 CASSIA im The Tube, Düsseldorf

cassiaCassia ist ein Trio aus Manchester, die bereits auf zahllosen Shows den Ruf als explosive und schweißtreibende Liveband untermauert haben. Cassia kombiniert britischen Indie-Pop mit deutlichen Afrobeat-Einflüssen. Die Band selber nennt das tropische Klanglandschaften, die sie stetig weiter entwickeln. Sehr catchy, eine heiße Mischung, die das Live-Publikum zu Begeisterungsstürmen animiert.

Im April gibt es eine kleine Club-Tour in Deutschland. Sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

www.wearecassia.com
www.facebook.com/the.tube.duesseldorf

03/04 GRAHAM LAMBKIN / ÁINE O’DWYER / ASTOR im Stadtgarten, Köln

rM aineodwyerDrei Soli und ein Trio - ein reiheM-Abend mit experimentell situativer Musik. Eine tiefe Freundschaft verbindet die auf den ersten Blick so ungleichen Musiker/Performer aus London:
Die irische Folk-Harfenistin und Kirchenorganistin Áine O’Dwyer (Foto rechts), der englische Tape-Musiker Graham Lambkin, mit Sozialisation in der kompromisslosen Post-Hardcore-Szene seiner Band The Shadow Ring und der australische Experimentalelektroniker und Peninsula Press Betreiber Mark Harwood aka Astor. Gemeinsam ist ihnen ihr Interesse am prozesshaften Spiel mit Klangobjekten und Umgebung, in der das Unvorhergesehene und Soziale als ästhetische Form aufscheinen kann.

www.stadtgarten.de